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[100] Talsperre Wippra
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Wasserreservoir bei Wippra zur Versorgung der metallurgischen Betriebe mit Brauchwasser. Entstanden 1950 bis 1952.

Objektbeschreibung

Talsperre Wippra (Archiv Dr. Müller)
Die Talsperre Wippra hatte den Hochwasserschutz für den Ort Wippra und gleichzeitig die konstante Versorgung der metallurgischen Betriebe im Hettstedter Raum mit Brauchwasser abzusichern.

Das Entstehen dieser  1952 nach 2 Jahren Bauzeit in Betrieb genommene Talsperre als letztes künstlich angelegte Wasserreservoir im Südharz ist somit in unmittelbarem Zusammenhang mit der 800jährigen Geschichte des Mansfelder Bergbaus sowie der Arbeit der Hütten und der Verarbeitungsbetriebe zu sehen.

Die Talsperre ist quasi die größere „Schwester“ des Vatteröder Teiches, der, abgesehen von der Stromerzeugung, mit gleicher Zielsetzung vor 150 Jahren angelegt wurde.

Da die Sperre, wie das Aprilhochwasser 1994 zeigte, eine nur geringe Hochwasserschutzwirkung hat, ist zu Zeit ein „grünes“ Hochwasserrückhaltebecken oberhalb des Ortes Wippra im Wippertal vor der Deichdammbrücke in Planung. Baubeginn soll  2006 sein.



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