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[025] St. Gangolf Kirche auf dem Kupferberg zu Hettstedt
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Ehemalige Dorfkirche von Kupferberg, heute in Hettstedt. Wird von einem Förderverein betreut und ist Stätte für Ausstellungen und Veranstaltungen.

Objektbeschreibung

St. Gangolfkirche (Foto U. Weißenborn)
Die St. Gangolf Kirche wird als ehemalige Dorfkirche von Kupferberg erstmalig vom Mansfelder Chronisten Cyriakus Spangenberg im vierten Teil seiner Mansfeldischen Chronika (Ende des 16. Jh.) erwähnt. Danach hat Graf Albrecht von Arnstein eine Kapelle und für die Armen der Stadt ein Hospital erbauen lassen.

Bereits 1231 wurde ein eigner Pfarrherr „verordnet“, der vom Bischof Friedrichen zu Halberstadt „confirmiert und bestetigt“ wurde.

Die Siedlung auf dem Kupferberge und ihre Kirche blieben durch den auf der Himmelshöhe und vor dem Welfesholze in unmittelbarer Nachbarschaft fortdauernden Bergbau geprägt, wie der der heiligen Anna als Schutzheilige geweihte Schnitzaltar aus dem Anfang des 16. Jh. beweist.

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab die evagelische Kirche das Gotteshaus auf. Nach dem 1992 die St. Gangolf Kirche von der Stadt Hettstedt übernommen wurde, gründete sich 1995 der „Förderverein Gangolfkirche Hettstedt“, der mit Fördermitteln von Bund, Land und Denkmalspflege, Mitteln der Stadt und des Vereins deren Nutzbarmachung für Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Festveranstaltungen vorantreibt.

Die kleine ehem. Dorfkirche St. Gangolf verkörpert einen spätgotischen rechteckigen Bau mit Sakristei im Süden und einer Vorhalle im Westen. Im Inneren findet man ein barockes hölzernes Tonnengewölbe und eine Hufeisenempore.



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