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Mansfelder Berg- und Hüttenkleidung
Gliederung:
Die Kleidung um das Jahr 1200
Die Kleidung um das Jahr 1550
Die Kleidung um das Jahr 1750
Die Kleidung um das Jahr 1769
Die Kleidung um das Jahr 1800
Die Kleidung um das Jahr 1814
Die Kleidung um das Jahr 1840
Die Kleidung um das Jahr 1857
Die Kleidung um das Jahr 1900
Die Kleidung um das Jahr 1925
Die Kleidung um das Jahr 1930
Die Kleidung um das Jahr 1934
Die Kleidung um das Jahr 1950

Die Kleidung um das Jahr 1930

Mansfelder Bergmannsschützen - Gerbstedt um 1930

Das Jahr 1848 hatte auch im Mansfeldschen zur Bildung von Bürgerwehren geführt. Als diese jedoch im Oktober desselben Jahres wieder aufgehoben wurden, bildeten sich aus den Angehörigen dieser Formationen die Schützengesellschaften. Aus diesen lösten sich die Berg-und Hüttenleute, welche ehemals den Bürgerkompanien angehört hatten und schlossen sich zu selbstständigen Bergmanns-Schützengesellschaften zusammen.

Unter diesen ist die zu Gerbstedt die Älteste. Es folgen dann weitere, so in Hettstedt 1857, Sandersleben 1866, und in der Folge noch Siersleben und Augsdorf. Wir bleiben hier bei den Gerbstedtern, deren Uniform 1930 unser Bild zeigt.

Schwierigkeiten zur Beschaffung einer solchen bestanden kaum. Einen Bergmannskittel mit der dazugehörigen Mütze besaß zu dieser Zeit so gut wie jeder Angehörige der „Gewerkschaft“. Die Chargierten zeichneten sich, wie hier der Hauptmann, durch Epauletten mit Fransen, Feldbinde und Schleppsäbel aus. Sie trugen auch die schwarze Hose, während den Mannschaften die weiße vorbehalten war.

Die Schützenfeste mit dem Königsschießen bildeten jährlich die Höhepunkte nicht nur der Schützengesellschaften selbst, sondern der Einwohnerschaft der betreffenden Orte, wo diese bestanden.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges brachte auch das Ende dieser Bergmannsschützengesellschaften.




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