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[192] Steinbruch Friedeburgerhütte
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Objektbeschreibung
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Ehemaliger Steinbruch Rechenberg, ca. 1km nördlich der Ortschaft Friedeburgerhütte; aufgeschlossene Gesteine sind Weißliegendes, Reste des Kupferschieferflözes, Zechsteinkalk, Auslaugungsrückstände (Aschen) des Zechsteinsalinars, Mutterboden; Deckgebirgsstockwerk; Mansfelder Mulde

Objektbeschreibung

Blick von Süden (Standort Landstraße in Richtung Ihlewitz, nördlich Friedeburgerhütte) auf den ehemaligen Rechenbergschen Steinbruch (Foto Dr. S. König – 2007)

Im ehemaligen Rechenbergschen Steinbruch nördlich der Ortschaft Friedeburgerhütte sind Gesteine des Weißliegendes, Reste des Kupferschieferflözes, Zechsteinkalk und Auslaugungsrückstande des Zechsteinsalinars sowie eine Mutterbodenbedeckung aufgeschlossen. Der stark verbuschte Steinbruch befindet sich an der Nordflanke der Mansfelder Mulde im Bereich der Halle-Hettstedter-Gebirgsbrücke.

Der im Steinbruch aufgeschlossene Weißliegendsandstein weist spurenhafte Anflüge der Kupfermineralien Malachit und Kupferlasur auf. Überlagert wird das Weißliegende von dem Kupferschieferflöz. Es ist in dem Aufschluss aufgrund seines starken Verwitterungszustandes nicht auf dem ersten Blick erkennbar.

Dagegen ist der ca. 6 m mächtige Zechsteinkalk mit seiner prägnanten Gliederung in die einzelnen Horizonte (z. B. Bankkalk) deutlich sichtbar. Der Bankkalk weist eine Mächtigkeit von ca. 3,6 m auf. Der Stinkschiefer, ein plattiger, bituminöser Mergelkalkstein (0,05 bis 0,14 m), stellt im Steinbruch die Trennschicht zwischen den unteren und den oberen Auslaugungsrückständen des Zechsteinsalinars dar. Es handelt sich um brekziöse, teils geschichtete mürbe Mergelsteine, Kalke und Dolomite (sog. Rauchwacken).

Überlagert werden diese Gesteine im Aufschluss durch geringmächtige Lockergesteine (Mutterboden) des Hüllstockwerkes.

Oberer Teil der Steinbruchwand (Foto Dr. S. König - 2007)

Gesamtansicht der Steinbruchwand (Foto Dr. S. König - 2007)




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