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[180] Diabasaufschlüsse in Harkerode
Gliederung:
Objektbeschreibung
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Im Bereich von Harkerode sind an mehreren Stellen Diabase aufgeschlossen. Diese magmatischen Ergussgesteine fanden auch beim Bau der Burg Arnstein Verwendung.

Objektbeschreibung

Diabas im Steinbruch Harkerode (Foto Dr.S.König)
 

Im Bereich von Harkrode stehen großflächig silurische Graptolithenschiefer an, die der Harzgeröder Faltenzone des variszischen Harzgrundgebirges zugeordnet werden. Es sind dunkle Tonschiefer, die durch Verwitterung ausgeblichen und dadurch an der Geländeoberkante hellgrau erscheinen. Seinen Namen vedankt der Schiefer den Graptolithen, die für das Silur wichtige Leitfossilien sind. In diese Groptolithenschiefer sind im raum Harkerode an einigen Stellen das magmatische Ergussgestein Diabas eingeschaltet. Dieses magmatische Ergussgestein gehört wie a.a. die Melaphare zu der Gruppe der Basalte. Vielfach weist er kiseen- und wulstförmige Absonderungen auf, die auf eine submarine (untermeerische) Bildung hinweisen. Der dunkelblaigraue bis schwarze Diabas wurde in mehreren Steinbrüchen bei Harkerode gebrochen.

Diabasfelsen im Bereich der Burgruine Arnstein (Foto Dr.S.König)

Der dichte und feinkörnige Diabas fand nicht nur in Harkerode eine vielseitige Verwendung als Baustoff.

Verwendung von schwarzen Diabasen im Mauerwerk der Burgruine Arnstein (Foto Dr.S.König)

Auch die Burgruine Arnstein, eine der größten mittelalterlichen Burganlagen im Harz, steht auf einer Diabaskuppe. Von der Burg aus bietet sich ein großartiger Blick in das Einetal. Neben weiteren Diabasaufschlüssen im Bereich der Burgruine finden wir auch den schwarzen Diabas im Mauerwerk.




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