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[137] Haldenlandschaft Neckendorf
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Eine sehenswerte Haldenlandschaft des Altbergbaus befindet sich südlich von Neckendorf. Auf einer relativ kleinen Fläche, die unmittelbar am Ausgehenden des Kupferschieferflözes liegt, sind Zeugnisse des historischen Kupferschieferbergbaus in Form von Halden und Schachtpingen anzutreffen. Bemerkenswert ist die hier ausgebildete Schwermetallvegetation. 

Objektbeschreibung

Blick auf den westlichen Teil der Haldenlandschaft Neckendorf (sog. Krümling) (Foto Dr. S. König)
 

Diese Haldenlandschaft, die auch mit dem Namen „Krümling“ bezeichnet wird, liegt südlich von Neckendorf, am Nordhang des Hornburger Sattels. In diesem Bereich liegt das Kupferschieferflöz in geringer Tiefe bzw. es streicht nach über Tage aus. Eine zeitliche Datierung des Kupferschieferabbaus in diesem Bereich liegt nicht vor. Vermutlich erfolgte er weit vor dem 17. Jahrhundert. Anzutreffen sind in diesem Geotop Halden mit relativ vielen Resten des Kupferschieferflözes und Schachtpingen.

Schachtpinge in der Haldenlandschaft Neckendorf (Foto Dr. S. König)

Kupferblümchen und Flechten auf Haldenlandschaft (Foto Dr. S. König)

Zwischen den Halden gehen die Schwermetallrasen in artenreiche Trocken- und Halbtrockenrasen über. Ihre typische Vertreter sind Graue Skabiose (Scabiosa canescens), Steppen-Sesel (Seseli annuum) und Gelber Zahntrost (Orthanthella Iutea). Weiterhin haben sich Gebüsche und Staudenfluren trockenwarmer Standorte angesiedelt.  




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