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Victor Leopold Friedrich Zimmermann

Namensgeber der Zimmenrmannschächte I und II

Victor Leopold Friedrich Zimmermann wurde am 24.07.1778 geboren , und ist am 23.04.1836 gestorben. Er war Bergrat, Ritter des Roten Adlerordens, er besucht bis 1793 das Gymnasiums in Quedlinburg.

Praktische Tätigkeit in Hüttenbetrieben, anschließend Bergeleve und Tätigkeit in der Kanzlei des Oberbergamtes Rothenburg. Von Oktober 1795 bis April 1796 besuchte er das Haupt-Bergwerks-Eleveninstitut in Berlin. Im Jahr 1798 war er Schichtmeister und Hüttenschreiber in der Kupferhütte zu Rudolstadt / Schlesien. Es folgte im staatlichen Auftrag eine Informationsreise durch Ober- und Niederschlesien und das Erzgebirge.

Nach dem Tod des Bergmeisters Winkler (12.03.1800) wurde er Hüttenschreiber und zweiter Betriebsbeamter in der Friedeburger Hütte, diese Tätigkeit übte er bis 1807 aus.

Unter westfälischer Herrschaft wurde er als Oberhütteninspektor im Range eines Ingénieur en chef nach Rothenburg berufen. Nach dem Erwerb der Rothenburg-Friedeburger Berg- und Hüttenwerke durch die Mansfelder Gewerkschaften (1810), trat er (1812) als Hüttenmeister in ihre Dienste. Nicht zuletzt wegen seiner hervorragenden patriotischen Leistungen während des Befreiungskrieges (1813 - 1814) wurde er als Bergamts-Dirigent mit dem Titel Königlicher Ober-Hütteninspektor (um 1817) nach Eisleben versetzt.

Die Einrichtung des Kupferhammers in Rothenburg, die Einführung größerer Erz-Schmelzöfen und stärkerer Gebläse sind Beweise seiner organisatorischen und fachlichen Fähigkeiten. Er griff auch die vorhandene Möglichkeit der Amalgamation wieder auf, vervollkommte sie und führte sie mit Erfolg bei der Entsilberung des Mansfelder Kupfers ein. Nicht nur auf technischen Gebiet zeigte er sich als genialer Erneuerer, er erkannte auch als einer der ersten die Bedeutung der kaufmännischen Gestaltung des Kupferhandels.

Als Dirigent des Bergamtes war ihm auch die Leitung der Bergschule anvertraut. Er schlug dem Berghauptmann Freiherr v. Veltheim den Bergeleven Plümicke als ersten hauptamtlichen Lehrer dieses Instituts vor. Im Jahre 1825 wurde er zum Bergrat ernannt.


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