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Bernard Koenen

Namensgeber des Bernard-Koenen-Schachtes nordöstlich der Ortslage Niederröblingen

Die Schachtanlage Niederröblingen erhielt 1964 den Namen Bernard Koenen. Sie befindet sich nordöstlich der Ortslage Niederröblingen.

Bernard Johann Heinrich Koenen wurde am 17.02.1889 geboren und ist am 30.04.1964 gestorben.

Mitglied der SPD (1907), 1917 Mitglied der USPD, 1920 Mitglied der KPD, Organisator zahlreicher Streiks, 1921 maßgeblich an der Märzaktion der KPD in Mitteldeutschland beteiligt. Von 1919-33 Stadtverordneter in Merseburg.

Hauptberuflicher Redakteur der Zeitung „Klassenkampf“. Von 1922-1933 Abgeordneter des Sächsischen Provinziallandtages und von 1924-1929 Mitglied des Preußischen Staatsrates. Ab 1931 Sekretär der Unterbezirksleitung der KPD im Mansfelder See- und Gebirgskreis. Am 12.02.1933 wurde er von der SA in Eisleben schwer verletzt. Emigration in die Sowjetunion, dort war er Mitarbeiter der Roten Hilfe. 1945 kehrte er nach Deutschland zurück.

In der Zeit von 1945-1952 I. Sekretär der KPD- bzw. SED-Landesleitung Sachsen-Anhalt. Seit 1946 ununterbrochen Mitglied des Parteivorstandes bzw. ZK der SED. 1946 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt; 1949-1954 Abgeordneter der Volkskammer der DDR. 1953-58 Chef der Diplomatischen Mission bzw. Botschafter in der CSR. Von April 1958 bis Februar 1963 I. Sekretär der Bezirksleitung der SED in Halle. Ab September 1960 Mitglied des Staatsrates.

(Letzte Aktualisierung: 04.03.2013)


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