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Kupferraffination und Elektrolyse im 20. Jahrhundert
Gliederung:
HERSTELLUNG VON KUPFERANODEN
KUPFERELEKTROLYSE

Das im Bessemerprozess erzeugte Schwarzkupfer wird einem Raffinationsprozess unterzogen und in der anschließenden Elektrolyse in hochreines Kupfer umgewandelt.

HERSTELLUNG VON KUPFERANODEN

Das Schwarzkupfer wird, bevor es zu Anoden vergossen werden kann, durch einen Raffinationsprozess von den noch vorhandenen Verunreinigungen weitgehendst befreit. Zu diesem Zweck werden die in der Bessemerei gegossenen Schwarzkupferblöcke in Kupferflammöfen eingesetzt und eingeschmolzen. Diese mit Halbgasfeuerung versehenen Raffinieröfen fassen 50—60 t Schwarzkupfer. Ein großer Teil der Verunreinigungen wird nach dem Einschmelzen mittels Luft oxidiert und in Form von Schlacke oder Krätze vom flüssigen Kupferbad abgezogen. Da bei diesem Prozess auch das Kupfer teilweise aufoxidiert wird, schließt sich der Oxidation die Reduktionsperiode, das sogenannte Polen, an. Das Reduzieren des gebildeten Kupferoxiduls erfolgt durch Eindrücken von Holzstangen (Polstangen) in das schmelzflüssige Bad. Der Sauerstoffgehalt im Kupfer sinkt dabei bis auf 0,03-0,05 Prozent. Nach Beendigung des Raffinationsprozesses wird das Kupfer in kupfernen Kokillen zu Anoden vergossen mit 98,5-99,0 Prozent Cu.

Ausheben der Anoden aus den Gießformen



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