Home

Website übersetzen

Auf den Spuren des Kupfers
Gliederung:
Auf den Spuren des Kupfers
Kupfertradition im Mansfelder Land
Übersichtskarte

Wenn Sie das Mansfelder Land als Ziel gewählt haben, benötigen Sie weder Hinweisschilder noch Wegweiser, um zu wissen, dass Ihr Ziel erreicht ist. Mächtige Spitzkegelhalden, Hinterlassenschaften des Kupferbergbaus, prägen die leicht hüglige Landschaft und geben ihr ein unverwechselbares Bild.


 

KUPFERTRADITION IM MANSFELDER LAND

Kupfer ist eines der ersten von den Menschen genutzten Metalle. Sein Gebrauch hat die Geschichte der Menschheit maßgeblich beeinflusst.

Besonders deutlich sind die Spuren, die es im Mansfelder Land hinterlassen hat. Der Bogen spannt sich von der kupfernen Himmelsscheibe, die in unmittelbarer Nähe gefunden wurde, bis zu heute noch produzierenden Unternehmen der Kupferindustrie.

Spuren des Kupfers sind im Mansfeldschen aber nicht nur in Form materieller Zeitzeugnisse zu finden. Es hat weit darüber hinaus das Leben der Menschen über Jahrhunderte geprägt.

Als weit über die Ländergrenzen wirkender Anziehungspunkt des Mansfelder Landes gelten heute die Luthergedenkstätten, die inzwischen zum Weltkulturerbe zählen. Kaum jemand weiß jedoch, dass der Vater von Martin Luther Hüttenmeister war und das Mansfelder Kupfer somit eine der wesentlichsten Lebensgrundlagen der Familie des Reformators gewesen ist. Grundlage also auch dafür, dass Martin Luther eine Ausbildung erhalten konnte, ohne die sein späteres Wirken nicht denkbar ist.

Im Mansfeldschen geboren wurde Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, unter dem Namen Novalis bekannt gewordener Dichter der Frühromantik. Das Novalis ein mit der Region verbundener studierter Bergbaufachmann gewesen war, wissen nur Wenige.

Kaum bekannt ist, dass 1785 bei Hettstedt die erste in Deutschland hergestellte Dampfmaschine Wattscher Bauart in Betrieb ging. Sie diente der Wasserhaltung im Kupferbergbau. Heute kann man im Mansfeld-Museum in Hettstedt den originalgetreuen Nachbau dieser Maschine in Funktion bestaunen.

Deutschlands älteste noch in Betrieb befindliche Schmalspurbahn findet man ebenfalls im ehemaligen Kupferrevier. Sie war von 1880 an das wichtigste Transportmittel des Kupferreviers und ist heute Museumsbahn.

So gibt es noch viele sehens- und erlebenswerte Zeitzeugnisse, Spuren des Kupfers; Spuren einer von Innovationen geprägten weltweit einmaligen Industriegeschichte, die jenseits der Grenzen des Mansfelder Reviers nur wenig oder gar nicht bekannt sind.

In einem von der EU geförderten Projekt ist nun damit begonnen worden, Informationen zu Bemerkens- und Erlebenswertem rund um 800 Jahre Industriegeschichte zusammen zu tragen, aufzubereiten und unter dem gemeinsamen Motto „Kupfertour" der Öffentlichkeit zu erschließen.

Sie sind eingeladen, sich auf dieser Internetseite erste Eindrücke davon zu verschaffen, was ein ehemaliges Kupferrevier zu bieten hat ...

... und entdecken Sie dann hier vor Ort einiges von dem, was uns mehr als 800 Jahre Kupferbergbau hinterlassen haben.



Verwandte Themen
  1. Informationen zum Projekt
  2. unsere Partnerseiten im Internet