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Exkursion Mansfelder Haldenlandschaften

Anläßlich des 19. Internat. Bergbau & Montanhistorik-Workshop hat Herr Dr. Stefan König eine Exkursion durch die Mansfelder Haldenlandschaften vorbereitet und interessierte Teilnehmer der Veranstaltung auf dem Weg zu den Hinterlassenschaften des Kupferbergbaus geführt. Die von ihm erstellte Exkursionsbeschreibung soll auch als Anregung gedacht sein, selbst einmal die Sachzeugen der Vergangenheit aufzusuchen und sich vor Ort einen Eindruck vom Wirken der Mansfelder Bergleute zu verschaffen. Die Exkursionsbeschreibung lässt sich dabei sicher recht gut als "Fremdenführer" verwenden.

 

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19. Internat. Bergbau & Montanhistorik-Workshop

Der 19. Internationale Bergbau & Montanhistorik-Workshop hat vom 28.9. bis 2.10. 2016 in Sangerhausen / Wettelrode stattgefunden. Er ist von der Grubenarchäologischen Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt und mit Unterstützung durch die Rosenstadt Sangerhausen GmbH mit dem ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode veranstaltet worden.

Einige Referenten haben uns freundlicherweise Beiträge mit direktem Bezug zum Informationsangebot der Kupferspuren zur Verfügung gestellt, die auf Grundlage der Vorträge entstanden sind, die sie auf dem Workshop gehalten haben.

 

 
Die Mansfelder Hüttentechnologie im Spiegel der Jahrhunderte

Grundlage dieses Beitrages ist der von Dipl.-Ing. Henning Rost anlässlich des 19. Internationalen Bergbau & Montanhistorik-Workshops am 28.9.2016 in Sangerhausen / Wettelrode gehaltene Vortrag „Das Mansfelder Hüttenwesen im Spiegel der Jahrhunderte“. Der Artikel stellt das Wesen und die Vielfalt der Probleme und Ihrer Lösungen in der Geschichte der Verhüttung des Mansfelder Kupferschiefers bis zur Gegenwart dar. Er erlaubt einen Einblick in die Entwicklung von metallurgischen Prozessen aus wirtschaftlicher und technischer Sicht. Ebenso betrachtet wird, welche Kenntnisse und Aggregate zum jeweiligen Zeitpunkt zur Verfügung standen und was die Hüttenleute zu Neuentwicklungen angetrieben hat. Mit dem prozessorientierten Herangehen an die Problematik erschließt sich das Verständnis der Geschichte des Mansfeldischen Hüttenwesens wesentlich besser, als das mit einer auf Standorte orientierten Betrachtung möglich wäre.

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